Entzündungen im Mund: Die Rolle des Immunsystems

Entzündungen im Mund: Die Rolle des Immunsystems

Im Mund können vielfältige Entzündungen entstehen: Einige kann man als Patient selbst erkennen, beispielsweise an den bei Entzündungen üblichen Rötungen des Gewebes. Die Rötung kommt von vermehrtem Blutfluss: Das Immunsystem versucht, möglichst viele Abwehrstoffe an den Entzündungsort zu bringen, um die unerwünschten Bakterien bzw. Stoffe zu bekämpfen. Die Rötung ist also ein Alarmzeichen, denn sie signalisiert, dass etwas nicht „gesund“ verläuft und der Patient sich um Behandlung bemühen sollte. Andere Entzündungen verlaufen eher versteckt, beispielsweise die Entzündung des Gewebes im Inneren der Zahnwurzel oder auch in versteckt liegenden „Zahntaschen“ rund um einen Zahn. Ob das Immunsystem es von allein schafft, die erste Entzündungsphase zu bekämpfen, oder ob sich die Entwicklung dramatisch fortsetzt, ist meist individuell von der Leistungsfähigkeit des Immunsystems abhängig. Während bei den einen Patienten erste Entzündungserscheinungen rasch wieder ausheilen, entwickeln sich bei anderen ungünstig voranschreitende Prozesse. Ist die körperliche Abwehr geschwächt, beispielsweise durch Rauchen, Stress, eine Erkrankung oder durch Veränderungen im Hormonhaushalt, steht aggressiven Bakterien nur eine eingeschränkte biologische Gegenwehr gegenüber. Meist ist ohne ärztliche bzw. zahnärztliche Unterstützung keine Heilung möglich.

20.02.2013

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