Zähneputzen: auch für Tiere

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Kinder lieben Tiere und fühlen sich ihnen sehr nahe: Das zu wissen, könne bei der Förderung der eigenverantwortlichen Mundhygiene helfen, sagte Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann von der Charité in Berlin bei der zurückliegenden „Familien-Universität" an der Berliner Zahnklinik. Man könne ihnen zeigen, was Tiere in der Natur fressen – und damit auch, dass diese Nahrungsmittel selten Zucker enthalten.

Anders dagegen ist die Ernährung von Menschen im eigenen Land, die fast immer sichtbare oder versteckte Zucker enthält. Zucker, so der Wissenschaftler, werde von Bakterien zu Säuren verstoffwechselt, die die Zahnoberflächen angreifen und aufrauen. Da viele Haustiere heute auch nicht mehr das fressen, was in der Natur für sie vorgesehen ist, und ebenfalls „naschen", können sie wie die Menschen auch Karies und Zahnfleischentzündungen bekommen – und müssen deshalb ebenfalls sicherheitshalber hin und wieder zur Zahngesundheits-Kontrolle.

14.04.2015

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