Öfter Karies: Ist das erblich?

Öfter Karies: Ist das erblich?

Manche Menschen haben öfter Karies als andere und fragen sich, ob eine Veranlagung daran schuld sein könnte. Zahnmedizinische Wissenschaftler verneinen dies – es gibt nur sehr wenige Erbkrankheiten, die in der Tat Auswirkungen auf die Zahnschmelzbildung oder andere Entwicklungen im Mund haben können. Nach wie vor sind sich Wissenschaftler und Praktiker darin einig, dass mangelnde Mundhygiene und meist auch falsches Ernährungs- und Trinkverhalten den tatsächlichen Ausschlag geben. Dennoch gibt es Aspekte, die zeigen, dass „normal Zähneputzen“ für manche Patienten nicht genug ist: Studien zufolge haben Frauen mehr Karies als Männer, es ist aber noch unklar, ob das „an den Zähnen“ liegt, an hormonbedingten Umständen oder anderer Alltagsgestaltung als bei den Männern. Patienten mit ständiger Medikamenteneinnahme können unter Veränderungen im „Biosystem“ leiden und beispielsweise durch eine Verringerung des Speichelflusses mehr Karies entwickeln als Gesunde. Menschen mit Zahn- und Kieferfehlstellungen (einige Formen sind erblich) haben je nach Ausmaß ebenfalls häufig Probleme mit dem Speichelfluss und auch der Erreichbarkeit der Zahnflächen, die sauber gehalten werden müssen. Es gibt also viele verschiedene individuelle Besonderheiten, die das Risiko, Karies zu entwickeln, deutlich erhöhen können. Hier sollte man das Gespräch mit seinem Hauszahnarzt suchen.

02.09.2013

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