Behandlung von Zähneknirschen / Bruxismus

Es passiert meist unbemerkt mitten in der Nacht, doch auch am Tage vor dem Rechner beißen viele nicht nur sprichwörtlich die Zähne zusammen. Dass Verspannungen auch vom Knirschen kommen können, wissen viele Menschen nicht.

Bei psychischen und physischen Belastungen versucht der Körper den Stress abzureagieren, er nutzt das Aufeinanderreiben der Kiefer als Ventil. Dabei entsteht ein Druck von bis zu 150 Kilogramm pro Quadratzentimeter. Die Folgen sind dann nicht nur Verspannungen und Schmerzen, die Betroffenen zerstören sich so ihr ganzes Gebiss. Die Zähne werden locker, die Zähne gehen verloren und dann verschlimmert sich die ganze Angelegenheit. Der Patient verliert seine Stütze. Und das geht so weit, dass der Patient letztendlich zahnlos ist. Die Notbremse ist da eine Kunststoffschiene. Sie wird genau an das eigene Gebiss angepasst. Das kann ein bisschen spannen, aber die Spannung geht nach einiger Zeit weg. Zusätzlich verschreibt der Zahnarzt eine Physiotherapie, denn die Nacken- und Kaumuskeln sind durch die Dauerbelastung verkrampft und müssen erst wieder gelöst werden.

Tragen muss man den Kunststoffaufbiss aber nicht ständig, sondern immer nur dann wenn man gestresst ist, wenn man am Rechner sitzt oder einen stressigen Job hat. Doch auch das kann nur eine Übergangslösung sein, denn gegen die Ursachen des Knirschen hilft nur eines, sich zum Beispiel mit Sport einen Ausgleich zum stressigen Alltag suchen.

Eine Differentialdiagnose zur Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sollte durch den behandelnden Zahnarzt durchgeführt werden.

Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie Probleme mit Zähneknirschen haben. So schützen Sie sich vor Verlust Ihrer Zähne.

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