Parodontitisbehandlung: schonend, schmerzfrei und gewebserhaltend

Parodontitisbehandlung: schonend, schmerzfrei und gewebserhaltend
Aufgrund neuerster Erkenntnisse in der Parodontologie können jetzt Patienten nahezu aller Altersgruppen auf sehr effektive Art und Weise wesentlich schonender behandelt werden. Auch die Möglichkeiten der Prophylaxe wurden tiefgreifend verbessert.

Die neuen Untersuchungs-, Behandlungs- und Prophylaxekonzepte erlauben konsequent durchgeführt in fast allen Fällen schnell greifende und für die Patienten eindrucksvoll wahrnehmbare Behandlungserfolge im Sinne eines planbar zu realisierenden Rückgangs an parodontaler Entzündung. Wird diese Behandlung mit den neuen Behandlungskonzepten aus der Implantologie und/oder Prothetik (Zahnersatz) kombiniert, kann dem Patienten im Bedarfsfall erfolgreich funktionstüchtiger und ästhetischer Zahnersatz trotz parodontaler Grunderkrankung bzw. Schädigung angefertigt werden.

Dennoch - ein langfristiger Behandlungserfolg erfordert regelmäßige, unterstützende Parodontitistherapiemaßnahmen durch das zahnärztliche Behandlungsteam.

Parodontitis ist leider ein häufiger Grund für Zahnverlust, was jedoch nicht sein muss. Da die Entzündung im Zahnhalteapparat in der Regel zunächst schmerzfrei verläuft und sich schleichend ausbreitet, wird sie oftmals erst dann bemerkt, wenn das parodontale Gewebe bereits stark angegriffen ist. Deutliche Hinweise auf eine fortschreitende Parodontitis sind Blutungen, Rötungen, Schwellungen und Rückbildungen im Bereich des Zahnfleischs.

Parodontitis-Früherkennung in Berlin »

Bakterielle Entzündungen im Zahnhalteapparat sind sehr verbreitet und werden leider oftmals auf die leichte Schulter genommen. Da sie im Anfangsstadium meist keine Schmerzen verursachen und mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, bleiben sie häufig über einen längeren Zeitraum unbemerkt. Zunächst entzündet sich das Zahnfleisch, wodurch sich in einem schleichenden Prozess Taschen zwischen den Zahnrändern und dem Zahnfleisch bilden.

Parodontitis und Periimplantitis: Früherkennung durch den aMMp8-Test in Berlin »

Eine Parodontitis kann sich in verschiedenen Symptomen äußern. Sollte ein oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, sollten Sie sich bei Ihrem Zahnarzt vorstellen. Je früher eine Parodontitis behandelt wird, umso besser kann sich ein Behandlungserfolg einstellen.

Anzeichen für eine Parodontitis »

Eine Parodontitis verläuft zumeist in Schüben, neben den Entzündungszeichen kommt es zu Zahnlockerungen, Zahnwanderungen und letztendlich zu Zahnverlust. Durch erbliche Vorbelastungen, in Verbindung mit Allgemeinerkrankungen (z.B. Diabetes), erworbene Risikofaktoren (z.B. Rauchen) oder bei Vorliegen besonderer parodontaler Problemkeime kann die Erkrankung auch tiefer liegendes parodontales Gewebe, insbesondere Bindegewebe und Knochen erfassen.

Neue Erkenntnisse zur Entstehung der Parodontitis »

Die bakterielle Besiedlung der Zahnoberfläche wird heute nicht mehr als Plaque sondern als Biofilm bezeichnet. Eine saubere Zahnoberfläche weist innerhalb von kurzer Zeit einen Niederschlag von Speichelbestandteilen, Nahrungsresten, toten und lebenden Mikroorganismen und deren Bestandteilen auf.

Biofilm – Die bakterielle Besiedlung der Zahnoberfläche »

Voraussetzung für die Heilung einer Zahnfleischtasche ist eine vom Biofilm weitgehend gesäuberte und geglättete Zahn- und Wurzeloberfläche. Mit dem Rückgang der Entzündung ist oft ein Rückgang der Zahnfleischschwellung verbunden, was zu einer Verkürzung der Tasche führt.

Die Taschenbehandlung – Neue schonende Behandlung »

Eine minimalinvasive Parodontitisbehandlung besteht aus einem ersten Besuch zur Voruntersuchung und Befundung, der Hauptbehandlung und anschließenden Kontrolluntersuchungen. Im Anschluss sind regelmäßige Besuche zur Prohylaxe notwendig.

Der Behandlungsablauf einer minimalinvasiven Parodontitisbehandlung »

Wichtig für die optimale Mundhygiene ist die möglichst vollständige Entfernung des Biofilms von der Zahnoberfläche. Worauf Sie bei der Zahnreinigung nach einer Parodontitisbehandlung achten müssen.

Die tägliche Mundpflege nach einer Parodontitisbehandlung »

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