Implantate: Gibt es „schlechten Knochen“?

Implantate: Gibt es „schlechten Knochen“?

Bei einer Implantatversorgung muss man das Ziel im Blick haben: Die künstliche Zahnwurzel soll möglichst, ähnlich wie zuvor der natürliche Zahn, sicher im „Zahnbett“ einheilen und an diesem Standort seine Aufgabe über viele Jahre bis Jahrzehnte stabil erfüllen. Das macht deutlich, dass dem Knochen und der Beschaffenheit des Zahnfaches („Alveole“), in dem das Implantat steht, eine große Bedeutung zukommt. Knochen ist im Körper nicht überall gleich – es gibt sehr festen Knochen („Compacta“) und eher lockeres Knochengewebe, das ein wenig an einen Schwamm erinnert („Spongiosa“). Da ein Implantat in festem Knochen mehr Haltepunkte findet als in eher schwammigem mit „Luftbläschen“, ist fester Knochen das bessere Gewebe, wenn eine Implantation geplant ist. Heute gibt es allerdings vielfältige Verfahren und auch zahnmedizinische Produkte, um die Konsistenz des Knochens langfristig zu verbessern. Einfluss auf das Knochengewebe können auch chronische Erkrankungen bzw. sie begleitende Medikamente haben. Es ist in solchen Fällen wichtig, die Ursachen zu erkunden, um eine nachhaltig stabile Behandlung des Bereiches rund um das Implantat entwickeln zu können. In Situationen, in denen, alters- oder auch unfallbedingt, Knochen weit zerstört ist oder ganz fehlt, können heute körpereigene Knochenstücke transplantiert werden – mit eindrucksvollen Erfolgsaussichten.

18.03.2013

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