Logo DGI E.V. 16.08.2016

Zahnungsbeschwerden: viele Hilfen für die Kleinen

Die meisten jungen Eltern kennen das: Nach einigen Wochen beginnt das Kind unruhig zu werden, weinerlich, bekommt vielleicht auch Fieber, ist „knatschig", vielleicht hat es auch Hautauschlag oder Durchfall. Diese und weitere Symptome begleiten meist das „Zahnen".

Kinderzahnärztin Ulrike Uhlmann hat in einem Fachbericht aufgelistet, welche milden Hilfsmittel das Kind beim Zahnungsprozess – neben elterlicher Wärme und Zuneigung – unterstützen können. Schon ehe der erste Zahn sich zeigt, kann das Zahnfleisch durch leichte Massage unterstützt werden, was das Kind zudem auf die spätere regelmäßige Mundpflege vorbereitet. In Apotheken stehen für Zahnungsbeschwerden einige homöopathische Mittel zur Verfügung – von Globuli über Tropfen bis Zäpfchen. Es sollte beachtet werden, ob das Kind eventuell gegen Inhaltsstoffe allergisch reagieren könnte. Das Betupfen mit Kamillentee wird als nützlich beschrieben, es findet sich auch in vielen sogenannten Zahnungs-Gels und Tinkturen. Die Produkte sollten zuckerfrei sein.

Manches Produkt darf nur außen, auf der Wange über der betroffenen Stelle, angewandt werden. Das alte Hausmittel „Veilchenwurz", auf dem gekaut wird, tue den zahnenden Kindern gut, ebenso beispielsweise eine gekühlte Möhre. Bei Beißringen, die ebenfalls gekühlt werden können, sei auf Schadstofffreiheit zu achten. In selteneren Fällen können nur schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen – hier müsse darauf geachtet werden, ab welchem Lebensmonat sie eingesetzt werden dürfen. Weniger sinnvoll seien Lidocain-haltige Spezialprodukte: In der wissenschaftlichen Literatur werden ernsthafte medizinische Zwischenfälle berichtet. 

Logo DGI E.V. 23.08.2016

Kontrollbesuch beim Zahnarzt: wie oft ist normal?

In Ratgebern werden zumeist halbjährliche Besuche in der Zahnarztpraxis empfohlen, um den Mund auf Gesundheit oder erste Anzeichen einer Erkrankung hin zu untersuchen – und früh eingreifen zu können, ehe sich größere Schäden entwickeln. Der halbjährliche Rhythmus ist allerdings keine Regel: Es gibt viele Patienten, die ganz andere zeitliche Spannen...

Logo DGI E.V. 18.08.2016

Forschung: Sicherheit der Implantate weiter verbessern

Medizinische Implantate wie zu Beispiel ein neues Kniegelenk ebenso wie zahnmedizinische Implantate stehen seit Jahren im Fokus der Wissenschaft: Sie haben betroffenen Menschen viel Lebensqualität zurückgebracht. Dennoch gibt es, statistisch gesehen, Einzelfälle, wo sich rund um solche Implantate Entzündungen entwickeln – aus den verschiedensten...

Logo DGI E.V. 11.08.2016

Zahnbehandlung: Vorteile und Risiken der Sedierung

In eher seltenen Fällen wird vor einer Zahnbehandlung statt einer Lokalanästhesie eine „beruhigende Narkose" eingeleitet, die „Sedierung". Grund für eine solche Medikamentengabe, die die Behandlung „wie im Schlaf" erscheinen lässt, können körperliche oder psychische Erkrankungen sein, bei denen eine lokale Anästhesie nicht zu einer ausreichenden...

Logo DGI E.V. 09.08.2016

Mundhygiene: Alte Ziele, neue Produkte

Auch wenn die Wissenschaft heute erheblich mehr Details rund um das Geschehen im Mund kennt als früher, hat sich an den alten Empfehlungen nichts geändert: Nach wie vor geht nichts über das Zähneputzen. Versuche, beispielsweise über spezifische Tabletten mit „konkurrierenden Bazillen" den bakteriellen Zahnbelag zu beseitigen, waren bislang nicht...

Logo DGI E.V. 04.08.2016

Mundgeruch: Viele Ursachen

Mundgeruch kann viele unterschiedliche Ursachen haben: Einerseits können sie – und das ist weit überwiegend der Fall – im Mund selbst liegen. Nicht ausreichende Mundhygiene wäre hier beispielsweise zu nennen, eine fortgeschrittene Karies, entzündete Zahntaschen, schlecht geputzte Prothesen oder auch Gase, die sich unter einem nicht mehr korrekt...