Logo DGI E.V. 04.08.2016

Mundgeruch: Viele Ursachen

Mundgeruch kann viele unterschiedliche Ursachen haben: Einerseits können sie – und das ist weit überwiegend der Fall – im Mund selbst liegen. Nicht ausreichende Mundhygiene wäre hier beispielsweise zu nennen, eine fortgeschrittene Karies, entzündete Zahntaschen, schlecht geputzte Prothesen oder auch Gase, die sich unter einem nicht mehr korrekt sitzenden Zahnersatz bilden. Zwar meinen viele Patienten, der Mundgeruch käme aus dem Magen, das ist aber nur sehr selten der Fall.

Dennoch kann Ernährung eine Rolle spielen. Bekannt ist Mundgeruch bei Menschen, die nach einer speziellen einseitigen Diät leben (z.B. Atkins). Aber auch viel Kaffee, Alkohol und Fleischverzehr können zu unangenehmem Atem führen – bei Fleisch insbesondere dann, wenn Faserreste zwischen den Zähnen verbleiben und „faulen". Stress und Rauchen kann Mundgeruch auslösen, aber auch reduzierter Speichelfluss beispielsweise als Nebenwirkung von Medikamenten. Auch wer zu wenig trinkt, kann schlecht riechenden Atem bekommen, ebenso Menschen mit Mandelentzündung der Nasennebenhöhlenentzündung.

Die Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin empfahl in einer aktuellen Publikation das frühzeitige Aufsuchen eines Zahnarztes, der die richtige Diagnose stellt und individuelle Lösungen entwickelt. Ist die Behandlung erfolgreich abgeschlossen, könnten natürliche Stoffe wie Pfefferminz den Atem verbessern – sie vorher zu nutzen, um Mundgeruch zu überlagern, sei riskant, weil die Ursachensuche sich damit unnötig verzögere.

Logo DGI E.V. 23.08.2016

Kontrollbesuch beim Zahnarzt: wie oft ist normal?

In Ratgebern werden zumeist halbjährliche Besuche in der Zahnarztpraxis empfohlen, um den Mund auf Gesundheit oder erste Anzeichen einer Erkrankung hin zu untersuchen – und früh eingreifen zu können, ehe sich größere Schäden entwickeln. Der halbjährliche Rhythmus ist allerdings keine Regel: Es gibt viele Patienten, die ganz andere zeitliche Spannen...

Logo DGI E.V. 18.08.2016

Forschung: Sicherheit der Implantate weiter verbessern

Medizinische Implantate wie zu Beispiel ein neues Kniegelenk ebenso wie zahnmedizinische Implantate stehen seit Jahren im Fokus der Wissenschaft: Sie haben betroffenen Menschen viel Lebensqualität zurückgebracht. Dennoch gibt es, statistisch gesehen, Einzelfälle, wo sich rund um solche Implantate Entzündungen entwickeln – aus den verschiedensten...

Logo DGI E.V. 16.08.2016

Zahnungsbeschwerden: viele Hilfen für die Kleinen

Die meisten jungen Eltern kennen das: Nach einigen Wochen beginnt das Kind unruhig zu werden, weinerlich, bekommt vielleicht auch Fieber, ist „knatschig", vielleicht hat es auch Hautauschlag oder Durchfall. Diese und weitere Symptome begleiten meist das „Zahnen".

Kinderzahnärztin Ulrike Uhlmann hat in einem Fachbericht aufgelistet, welche milden...

Logo DGI E.V. 11.08.2016

Zahnbehandlung: Vorteile und Risiken der Sedierung

In eher seltenen Fällen wird vor einer Zahnbehandlung statt einer Lokalanästhesie eine „beruhigende Narkose" eingeleitet, die „Sedierung". Grund für eine solche Medikamentengabe, die die Behandlung „wie im Schlaf" erscheinen lässt, können körperliche oder psychische Erkrankungen sein, bei denen eine lokale Anästhesie nicht zu einer ausreichenden...

Logo DGI E.V. 09.08.2016

Mundhygiene: Alte Ziele, neue Produkte

Auch wenn die Wissenschaft heute erheblich mehr Details rund um das Geschehen im Mund kennt als früher, hat sich an den alten Empfehlungen nichts geändert: Nach wie vor geht nichts über das Zähneputzen. Versuche, beispielsweise über spezifische Tabletten mit „konkurrierenden Bazillen" den bakteriellen Zahnbelag zu beseitigen, waren bislang nicht...