News der Deutschen Gesellschaft für Implantologie

Hier finden Sie Wissenswertes und neues aus der Zahnmedizin. Dieser Service wird Ihnen bereitgestellt von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI).

Logo DGI E.V. 14.04.2016

Munderkrankungen: Gingivitis und Stomatitis

Im Mundinneren, genauer: an der Mundschleimhaut kann es zu vielen verschiedenen Störungen und Krankheiten kommen. Sie sind oft auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen. Was Laien für eine „Zahnfleischentzündung" (Gingivitis, sehr verbreitet) halten, könnte insofern auch eine „Stomatitis" (seltener) sein.

Die Stomatitis, die fast immer größere Bereiche des Mundes und des Gaumens betrifft,...

Logo DGI E.V. 12.04.2016

Nano-Strukturen – Starke Zähne

Ein interdisziplinäres  Wissenschaftler-Team an der Charité hat die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin („Zahnbein") und deren innere Abläufe entschlüsselt. Ausgangspunkt für die Studie war die Beobachtung, dass – anders als Knochen – Dentin weder Risse noch Brüche wieder heilen oder notfalls reparieren kann. Dennoch muss es einen Schutz geben, der dafür sorgt, dass Schäden an diesem organischen...

Logo DGI E.V. 05.04.2016

Blutgerinnungshemmer: Bei Implantation absetzen?

Viele vor allem ältere Patienten erhalten zur Vorbeugung von Blutpropfbildung und dem damit einhergehenden Risiko von Schlaganfällen oder Herzinfarkten sogenannte Antikoagulantien: Diese Medikamente hemmen die Blutgerinnung und machen das Blut leichtflüssiger. Der ungünstige Nebeneffekt: Schon bei kleinen Verletzungen sind Blutungen meist nur schwer zu stillen.

In der Zahnarztpraxis müssen daher...

Logo DGI E.V. 31.03.2016

Erhöhtes Kariesrisiko: Passivrauchen

Wie eine Untersuchung an der Kyoto-Universität, Japan, zeigte, gibt es offenbar einen Zusammenhang von Karies bei Kindern und Passivrauchen. Waren die Kinder im Alter von vier Monaten rauchenden Eltern oder Betreuern ausgesetzt und damit „Passiv-Raucher", zeigten sie später ein rund doppelt so hohes Risiko, Karies zu entwickeln.

Selbst wenn nicht ihr direktes Umfeld den Rauch verursachte,...

Logo DGI E.V. 29.03.2016

Schlaganfall-Risiko: Mundkeime mitbeteiligt

Vieles spricht für eine Mitbeteiligung von Mund-Bakterien an der Erhöhung des Schlaganfall-Risikos: Das jedenfalls zeigen Untersuchungen von PD Dr. Frederick Palm von der Schlaganfall-Abteilung des Klinikums Ludwigshafen.

Wie Bakterienanalysen ergaben, scheint der bei aggressiver Parodontitis und schwerer Gingivitis oft vorkommende Keim Aggregatibacter actinomycemcomitans (AA) für eine...

Logo DGI E.V. 24.03.2016

Stillen: Gut für gerade Zähne

Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, so eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern. Die Untersuchung ergab, dass diejenigen Kleinkinder, die ein viertel oder ein halbes Jahr gestillt wurden, ein erheblich niedriges Risiko hatten, eine Zahnfehlung in Form eines Überbisses zu entwickeln: Die Gefahr für eine solche Kieferfehlentwicklung war...

Logo DGI E.V. 22.03.2016

Implantate: Warum können sie verloren gehen?

Bei einem Fachkongress für Kollegen Anfang März in Berlin berichtete der schwedische Zahnarzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Bertil Friberg (Göteborg) über die Vielfalt an Gründen, weshalb ein Implantat in den ersten Monaten verloren gehen kann.

Einige solcher Risiken für Implantatverlust lägen auf Seiten der Patienten. So könnten beispielsweise anhaltende entzündliche Prozesse im Körper, vor...

Logo DGI E.V. 08.03.2016

Urahn mit schwachem Kiefer

Die Gattung Australopithecus, die vor zwei Millionen Jahren in Südafrika lebte, gehört zu den Vorfahren des modernen Menschen. Die Analyse von Schädel- und Kieferknochen der Art Australopithecus sediba, die Forscher 2008 entdeckten, ließ die Wissenschaftler zunächst vermuten, dass der menschliche Urahn sich von harter Nahrung, Früchten und sogar Baumrinde ernährte.

Dieses Urteil wurde jetzt in...

Logo DGI E.V. 03.03.2016

Karies: ...er musste nicht bohren

Eine Karies kann auch ohne Bohren behandelt und vor allem verhindert werden. Dies belegen inzwischen zahlreiche Untersuchungen. Die zahnärztliche Vorsorge in Verbindung mit einer guten Zahnpflege des Patienten kann den Bedarf an Füllungen um die Hälfte reduzieren.

Zu diesem Ergebnis kommen australische Wissenschaftler um Professor Wendell Evans von der Universität von Sydney. Das Team um...

Logo DGI E.V. 01.03.2016

Eine gute Mundhygiene ist bei chronischer Nierenerkrankung wichtig

Ist das Zahnbett entzündet, beeinträchtigt dies nicht nur die Mundgesundheit. Offensichtlich haben Entzündungen im Mund (Parodontitis) auch gravierende Auswirkungen auf den ganzen Körper. Eine aktuelle Untersuchung britischer Forscher belegt nun beispielsweise den ausgeprägten Zusammenhang zwischen Parodontitis und einer erhöhten Sterblichkeit von Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung. ...