15.02.2017

Sanfte Präzision statt hartem Schrubben

Sanfte Präzision statt hartem Schrubben

Für die Erhaltung der Zahngesundheit geht nichts über gewissenhafte Prophylaxe. Doch zu viel des Guten macht die Zähne krank. Das liegt vor allem an unterschiedlichen Putztechniken und der Putzdauer sowie -häufigkeit. Wer also mit der Zahnbürste stark aufdrückt, fest bürstet oder schrubbt, der erreicht irgendwann genau das Gegenteil von seiner Prophylaxe.

Es kommt zu kleineren Verletzungen, die wohlmöglich nicht sichtbar sind oder zu Zahnfleischbluten, weil das Zahnfleisch zu stark gereizt wurde. Durch die Regelmäßigkeit solcher Putzmethoden kann sich das Zahnfleisch entzünden (Parodontitis), Zahnhälse bilden sich zurück und Zähne können letztlich verloren gehen. Worauf kommt es also an beim Zähneputzen? Auf eine sanfte und präzise Ausführung.

Präzision ist Trumpf. Um die Zähne auch während der Zahnpflege zu schonen, empfiehlt sich die Verwendung von weichen Borsten oder Schallzahnbürsten. Darüber hinaus sollte auch die Putztechnik stimmen. Hier sind nicht die Hilfsmittel entscheidend, sondern die Verfassung des Putzenden selbst. Wer gestresst ist, sich unter Druck fühlt oder ein starkes Hygienebefinden hat, der geht auch aggressiver mit der Zahnbürste um.

Nehmen Sie sich also einen Moment der Ruhe und konzentrieren sie sich auf die Bewegungen der Zahnbürste. Führen Sie präzise und sanfte Bewegungen aus und üben nicht allzu festen Druck aus. Mit der Zeit wird die neue Putztechnik dann zur Gewohnheit.

Quelle: http://www.zwp-online.info/de/zwpnews/wirtschaft-und-recht/statements/ein-sauberer-zahn-wird-nicht-krank