14.12.2017

ADS/ADHS: Wie schiefe Zähne Ihr Kind unruhig machen können

ADS/ADHS: Wie schiefe Zähne Ihr Kind unruhig machen können

Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, ist unter Zahnärzten ein verbreitetes Krankheitsbild. Auch Patienten werden hierauf immer aufmerksamer. Doch CMD bei Kindern ist ein selten angesprochenes Thema. So wird ein Zusammenhang zwischen CMD und ADS/ADHS bei Kindern nun diskutiert.

Denn schiefe Zähne oder Zahnfehlstellungen können durch eine Fehlbelastung der Kiefer bei Kindern zu Unruhezuständen führen. Bleiben diese Symptome unbemerkt können sie sich manifestieren und einen chronischen Krankheitsverlauf entwickeln und ADS/ADHS fördern. Deshalb ist es wichtig auch Kinder und Jugendliche bei Fehlstellungen der Zähne und/oder Kiefer eingehend zu untersuchen und eine entsprechende Therapie einzuleiten. So kann möglichen Krankheitsfolgen wie ADS/ADHS vorgebeugt werden.

Dennoch sind beide Krankheitsbilder nicht zwangsläufig miteinander verbunden, noch lösen sie sich gegenseitig aus. Jedoch kann ein möglicher Zusammenhang nicht gänzlich ausgeschlossen werden, weshalb bei der Diagnosestellung und der späteren Therapie diese Möglichkeit stets in Betracht gezogen werden sollte.