14.10.2016

3D-Gesichtsscanner unterstützen die Behandlungsplanung

3D-Gesichtsscanner unterstützen die Behandlungsplanung

Das DVT-Röntgen, auch digitale Volumentomographie oder 3D-Röntgen genannt, ist in der heutigen Praxis einem klassischen Röntgenbild überlegen, vermag es doch präzise und detailgenaue Aufnahmen der Zahn- und Kiefersituation in digitalen, dreidimensionalen Aufnahmen. Zu dem kann der gesamte Eingriff vom Zahnarzt am Computer millimetergenau geplant werden. 

Ein DVT-System das über einen integrierten Gesichtsscanner (Facescan) verfügt, ist eine Steigerung der bisherigen Technik. Denn während eine dreidimensionale Aufnahme des Kiefers erfolgt, wird vom Facescan eine originalgetreue 3D-Abbildung des Gesichts und seiner Oberfläche angefertigt. Somit sind erstmals auch extraorale Befunde möglich. Das heißt, der Facescan ermöglicht eine exakte Analyse und Beurteilung der Gesichtsproportionen samt der Nasen-, Lippen- und Kinnkonfiguration.

Dies hat zum Beispiel den Vorteil bei Patienten mit asymmetrischem Gesicht die angeborenen oder erworbenen Wachstumsveränderungen und Veränderungen der Weichteile zu erkennen und die Schieflage zu bewerten. Anhand der gewonnen Daten kann die kieferchirurgische b zw. kieferorthopädische Behandlung weitaus genauer geplant und dokumentiert werden.

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